Die Elisabeth-Kübler-Ross-Stiftung

Das Werk von Elisabeth Kübler-Ross durch Aufklärung, Trauerbegleitung und mitfühlende Sterbebegleitung in Gemeinschaften auf der ganzen Welt weiterführen.

Elisabeth Kübler-Ross
Online-Lernen

Online-Kurse zu Elisabeths Werk

Lernen Sie von Elisabeth – in ihren eigenen Worten.

Kurse zum Selbststudium, die auf den Büchern, Aufnahmen und Workshops von Dr. Elisabeth Kübler-Ross basieren und von der Stiftung sowie von Menschen, die an ihrer Seite gearbeitet haben, geleitet werden. „On Death and Dying“ – Kapitel für Kapitel. Die „Fünf Phasen der Trauer®“, wie sie sie tatsächlich gelehrt hat. Die „Universellen Gesetze“ aus ihren Workshops zu „Leben, Tod und Übergang“. Weltweit verfügbar, in Ihrem eigenen Tempo.

„Wir brauchen Zeit, um den Schmerz des Verlusts zu verarbeiten. Wir müssen uns darauf einlassen, ihn wirklich kennenlernen, um daraus zu lernen.“
– Dr. Elisabeth Kübler-Ross

Aktuelle Projekte

EKR Singapur / Südostasien

  • In 2026, the Foundation partnered with St. Luke’s Hospital to launch a Compassionate Community Program in Singapore, working with government partners to support community-based education and end-of-life care.
  • EKR Southeast Asia führt Stipendienprogramme durch, in denen medizinisches Fachpersonal auf den Philippinen, in Indien (Assam und Kerala), Nepal, Indonesien, Bangladesch, Timor-Leste und im Libanon in der grundlegenden Sterbebegleitung geschult wird.
  • In Nepal, the Foundation has supported palliative care education and conferences with Green Pastures Hospital in Pokhara since 2023.
Vortrag von Kübler-Ross

Elisabeths Vermächtnis weltweit

  • Elisabeths 24 Bücher sind mittlerweile in 44 Sprachen erschienen; allein „Über den Tod und das Sterben“ ist in 42 Sprachen erhältlich.
  • Die „Biblioteca EKR“, eine zehnbändige Sammlung spanischsprachiger Titel, wurde gemeinsam mit Ediciones Luciérnaga ins Leben gerufen; 2025/26 kamen weitere Neuauflagen in Rumänisch, Polnisch, Türkisch, Portugiesisch und Japanisch hinzu.
  • Im Dezember 2025 strahlte der japanische öffentlich-rechtliche Fernsehsender NHK eine Dokumentation aus, die sich mit dem Buch „Über den Tod und das Sterben“ befasste.
  • Die Online-Schule der Stiftung unter ekrfoundation.mykajabi.com bietet Kurse zum Selbststudium an, die auf Elisabeths eigenen Büchern, Aufzeichnungen und Workshops basieren, darunter „On Death and Dying“, „Unfinished Business“ und „The Universal Laws of Kübler-Ross“.

EKR Guatemala

  • Das 44-Betten-Kurzzeitpflegezentrum der Stiftung in Guatemala-Stadt beherbergt Patienten, die aus ländlichen Gebieten anreisen, um sich medizinisch versorgen zu lassen, sowie jeweils eine Begleitperson. Es bietet ihnen eine sichere Unterkunft, Verpflegung, medizinische Grundversorgung und kostenlosen Transport zu den Krankenhäusern in der Umgebung.
  • In der Region Río Dulce im Departement Izabal versorgt die Ortsgruppe 18 Maya-Dörfer mit Lebensmitteln und errichtet derzeit ein neues Hospiz und eine Kurzzeitpflegeeinrichtung, die sich derzeit im Bau befinden.
  • „Vínculos de Amor“ unterstützt Familien, die ein Baby verloren haben; im Oktober 2024 wurde der Stiftung in El Campanario ein Gedenkgarten mit Schmetterlingen gewidmet
  • Die Ortsgruppe stellt außerdem „Safe Birth“-Sets, Lebensmittelpakete, Vitamine für Schwangere und Säuglingsnahrung für junge Mütter sowie Lesebrillen für Senioren bereit.

Die Elisabeth-Kübler-Ross-Stiftung – weltweit

DIE FÜNF PHASEN DER TRAUER ®

Most people know Elisabeth Kübler-Ross for the familiar five stages. Her own work tells a fuller story: On Death and Dying (1969) includes a chart with ten overlapping bands, and she continued to revise and broaden her framework in later books, lectures, and drawings.

These responses can overlap, recur, or never appear at all. Her work extended beyond dying patients to families and people facing other profound losses and changes. The stages offer a language for recognizing human experience—not a checklist, timetable, or required sequence.

What became known as the “Five Stages” was only one part of Elisabeth’s larger body of work. She also wrote and taught about hope, anxiety, guilt, unfinished business, family reactions, symbolic language, and the importance of listening to the person experiencing illness, loss, or change.

Die vier Quadranten

Elisabeth betrachtete jeden Menschen als eine Einheit aus körperlichen, emotionalen, intellektuellen und spirituellen Aspekten. Eine Betreuung, die sich nur auf einen dieser Bereiche konzentriere, so lehrte sie, werde dem Menschen nicht gerecht. Diese ganzheitliche Sichtweise bildet heute die Grundlage für die Hospiz- und Palliativpflege.

Der Patient als Lehrer

Elisabeths Methode begann mit dem Zuhören. Sie holte sterbende Patienten in den Seminarraum, damit sie selbst zu Wort kommen konnten, und forderte Ärzte, Pflegekräfte und Studierende auf, von ihnen zu lernen, anstatt nur über sie zu lernen. Diese Umkehrung veränderte die Art und Weise, wie die Medizin mit Schwerkranken umgeht.

Bedingungslose Liebe

Für Elisabeth bestand der Sinn darin, sich dem Tod zu stellen, um zu lernen, ohne Angst zu leben. Die Workshops zu den Themen „Leben, Tod und Übergang“, die sie zwei Jahrzehnte lang leitete, halfen den Menschen, Unerledigtes hinter sich zu lassen, damit sie bedingungslos lieben und geliebt werden konnten.

Unvollendete Angelegenheiten

Unausgesprochene Trauer verschwindet nicht, sondern bleibt bestehen. Elisabeths Workshops zu den Themen „Leben, Tod und Übergang“ wurden entwickelt, um Menschen dabei zu helfen, sich mit den Verlusten, Ängsten und unausgesprochenen Worten auseinanderzusetzen, die sie seit Jahren mit sich herumtragen, und diese loszulassen.

Mehr als nur geben

Wir streben eine Welt an, in der alle Menschen und ihre Familien auch im Angesicht des Todes ein Leben in Würde führen können und beim Sterben mit Mitgefühl begleitet werden – von Familie, Freunden, der Gemeinschaft und Gesundheitsfachkräften, die das gesamte Leben einschließlich des Todes wertschätzen.